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Navigationsgeräte im Test

Baustellen, enge Gassen, Umleitungen, unzählige Schilderwälder, wer sieht heutzutage auf Deutschlands Straßen schon noch durch? Wer sich nicht ständig verfahren oder andere Leute nach dem Weg fragen will, der legt sich einen kleinen Helfer zu, das Navigationsgerät.

Doch wer gelegentlich das Fernsehen mit verfolgt, wird vielleicht wissen, dass nicht alle Navigationsgeräte den gewünschten Anforderungen entsprechen. Oftmals stimmen die angezeigten Zeitangaben nicht oder aber das Navi führt einen nur mit Umwegen zum Ziel.

Doch welches Navigationsgerät taugt wirklich etwas? Ist ein hoher Preis auch immer gleichbedeutend mit besserer Leistung oder zahlt man bei vielen Geräten eher den guten Namen mit?
Machen wir doch an dieser Stelle einfach den Navigationsgeräte Test.

Wie wird getestet – was ist wichtig?
Bevor wir mit dem eigentlichen Testvergleich beginnen, ist es natürlich hilfreich zu wissen, welche Kriterien hierbei überhaupt geprüft und verglichen werden. Gütekriterien sind hier vor allem:

  • rasche Verbindungszeit zu den Kartendaten
  • einfache und intuitive Bedienung des Gerätes
  • gute Hardware
  • hochwertige Materialverarbeitung von Gehäuse, Display und Halterung

Der Preis hingegen spielt eher eine zweitrangige Rolle, da Qualität nun mal seinen Preis hat und für einen Test, bei dem es einzig und allein um Leistung geht, nicht ausschlaggebend ist.

Was aber zählt beim Kunden – Preis-Leistung oder aber Ausstattung?
Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, werden Navigationsgeräte regelmäßig auf Herz und Nieren geprüft. Dies gilt nicht nur für die neuesten Verkaufsschlager, sondern auch für die alteingesessenen Geräte, die sich bereits bewährt haben.

Hier sind die 10 besten Navigationsgeräte im Test auf einen Blick:

  • Falk F12 3rd Edition
  • Blaupunkt TravelPilot 700
  • Navigon 6310
  • Garmin Nüvi 1390Tpro
  • TomTom Go 930 Traffic
  • Navigon 42 Plus
  • TomTom XL 2
  • Falk Vision 700
  • Becker Traffic Assist Z 205
  • Garmin Nüvi 255WT

Diese Auflistung sind aber nur Richtwerte, da in der Regel verschiedene Experten natürlich auch zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen, was den Testsieger angeht. Diese Liste offenbart daher nur die Navigationsgeräte, die immer ganz oben mitspielen und bei den Navigationsgeräte im Test gut abschneiden.

Der Zeit für den Vergleich ist gekommen
Nun ist es soweit. Nachdem wir die derzeit 10 besten Navis beim Namen genannt haben, ist es nun an der Zeit, sich die einzelnen Produktdetails und Features näher anzuschauen.

Falk F12 3rd Edition
Ein Navigationsgerät, das dazulernt! Somit werden Empfehlungen der Routenführung immer besser und immer schneller. Die Bedienung ist einfach, das Ziel schnell eingetippt und die Anzeige gut lesbar.

Vorteile:

  • schnelle Route
  • leichte Bedienung
  • clevere Reiseführer-Funktion

Nachteile:

  • Routenführung benötigt Lernphasen
  • keine Karten-Erweiterung möglich

Blaupunkt TravelPilot 700
Ein Multifunktionsgerät mit vielen Talenten! Innerhalb von nur 15 Sekunden berechnet dieses Navi die Route und merkt sich dabei Ihre Fahrweise, um dann die passende Strecke für Ihr individuelles Fahrverhalten herauszusuchen. Zieleingabe und Menüführung erfolgen ganz modern per Sprachsteuerung. Besonderes Feature: Eine integrierte Kamera, die die Straße vor Ihnen erfasst und dann ins Bild einspeist.

Vorteile:

  • tolle Extras
  • gut lesbare Anzeige

Nachteile:

  • lange Ladezeiten
  • leide nur eine jährliche Kartenaktualisierung

Navigon 6310
Wer Zeit sparen will, profitiert von der statistischen Berechnung des aktuellen Verkehrsflusses. Wer es realistisch mag, der wird vor allem von der 3D-Ansicht begeistert sein. Und für die Raser unter Ihnen ist sogar eine Radarfallen-Warnung aktivierbar.

Vorteile:

  • schnelle Betriebsbereitschaft
  • Routenführung nach Tag und Zeit

Nachteile:

  • keine Karten-Erweiterung möglich
  • reagiert träge auf Eingaben

Garmin Nüvi 1390Tpro
Einfache Bedienung, schnelle Empfangsbereitschaft, rasante Routenberechnung. Durch die Warnung vor festen Radarfallen und aktuellen Stauwarnungen ist auch mit diesem Navi eine angenehme Fahrt vorprogrammiert. Des Weiteren verfügt es über eine „Eco-Route“-Funktion, mit der sie Ihren Kraftstoffverbrauch kontrollieren können.

Vorteile:

  • leichte Bedienung
  • schnelle Route
  • leistungsstarker Akku

Nachteile:

  • keine Sprachsteuerung
  • keine Routenführung nach Tag und Uhrzeit

TomTom Go 930 Traffic
Wer gerne seine eigene Stimme hört, kann sich freuen. Denn das TomTom ermöglicht es, die Ansagen mit der eigenen Stimme abzuspielen. Des Weiteren wurde viel auf Technik gesetzt: Eine Bluetooth-Freisprecheinrichtung, Sprachsteuerung, ein FM-Transmitter für eigene Musik und die neue IQ-Routes-Technik, die stets den optimalen Weg ermittelt.

Vorteile:

  • schnelle Einsatzbereitschaft
  • regelmäßige Kartenaktualisierung

Nachteile:

  • Bildschirm tagsüber relativ dunkel
  • teilweise irreführende Ausdrucksweise (z.B. im Kreisverkehr)

Navigon 42 Plus
Der aktive Fahrspurassistent – das Highlight des Navigon. Dieser ermöglicht die Darstellung der Fahrbahnen in Echtzeit. Damit ist es ein Leichtes, sich rechtzeitig auf der richtigen Fahrspur einzuordnen. Doch auch sonst bietet dieses Navi alles was man braucht: TMC-Stauinfo, schnelle Berechnung der Routen und der „Clever Parking Service“, der kurz vor Zielankunft freie Parkplätze lokalisiert.

Vorteile:

  • schnelle Berechnung
  • viele Extras

Nachteile:

  • keine Koordinateneingabe

TomTom XL 2
Was Start- und Berechnungszeit betriff, ist das TomTom nahezu unschlagbar. Für relativ wenig Geld bekommt man hier ein Navigationsgerät, das über einen eingebauten Geschwindigkeitswarner, Bedienerfreundlichkeit und präzise Sprachanweisungen verfügt, wobei die Fahrbahnanzeige mithilfe von Pfeilen stets in die richtige Richtung weist.

Vorteile:

  • schnelle Aufladung
  • einfache Bedienung

Nachteile:

  • relativ hoher Preis
  • wenig Extras

Falk Vision 700
Nicht nur Autofahrer, nein, auch Fußgänger dürfen sich über dieses Navigationsgerät freuen. Durch den schnellen GPS-Empfang ist die Route zügig berechnet, so dass man dank einer präzisen Sprachansage ohne Probleme ans Ziel kommt.

Vorteile:

  • rasante Routenberechnung
  • Fußgänger-Modus
  • guter GPS-Empfang

Nachteile:

  • wackelige Halterung

Becker Traffic Assist Z 205
Dieses Navi zeichnet sich insbesondere durch seine leichte Bedienung per Spracherkennung, den Foto-Betrachter und die rechtzeitige Ansage zum Spurwechsel aus. Auch durch seine rasante Neuberechnung der Route innerhalb von nur vier Sekunden konnte es überzeugen.

Vorteile:

  • Spracherkennung
  • viel Kartenmaterial

Nachteile:

  • ungenaue Ansagen

Garmin Nüvi 255WT
Auch wenn das Display gut ablesbar ist; ein Blick darauf ist kaum nötig, da es rechtzeitig die nötigen Befehle gibt. Auch hier ist wieder die neue „Eco-Route“-Technik eingebaut, die dem Fahrer ermöglicht, seinen Kraftstoffverbrauch zu überprüfen. Ebenfalls eingebaut ist ein TMC-Stauempfänger.

Vorteile:

  • schnelle Navigationsbereitschaft
  • leistungsstarker Akku

Nachteile:

  • nennt keine Straßennamen
  • kaum Extras

Fazit
Wer also auf der Suche nach einem zuverlässigen Navigationsgerät mit diversen Extras ist, der ist mit einem dieser zehn Spitzenreiter, der im Navigationsgeräte Test dabei war, sehr gut bedient.